Das helle und das dunkle Land

KnospeIch stand am Grabe der Mutter
Und schaute zum Schatten neben mir
Sich verlassen fühlet, so verlassen
Standen wir vor dieser stillen Säule
Starrten auf die bronzene Platte
* 22.04.1950   †29.04.2003
Tröstende Blicke gehen nieder auf die Kleine
Die kein Glück und keine Freude kennt
Von den bleichen schmalen Wangen
Kullern sie im Abendstrahl dahin
Ich höre ein leises Stimmchen
„Hast mich verlassen, warst nie für mich da,
doch schreib ich Dir an deinem Tag eine kurze
Notiz. Wirst meine Mutter bleiben und sein,
hatte ja keine andere Wahl.“
Sie ging in den Hintergrund
Ich verließ die Brücke
Der Nebel lichtete sich
Zurück ging die Reise
Ins helle Land

[der nix perfekte reimteufel]

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