Bundesministerinnen Nahles und Schwesig sind gefordert

OEG_ReformDer Betroffenenrat als Fachgremium beim Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs ( UBSKM ) fordert die zuständigen Ministerinnen Nahles und Schwesig auf, klare und verlässliche Hilfsstrukturen für Opfer von sexualisierter Gewalt bereitzustellen: „Die angekündigte Reform des Opferentschädigungsrechts darf nicht weiter verzögert werden. Bereits existierende Hilfssysteme müssen effektiver und schneller bei den Betroffenen ankommen.“

In den Schreiben an die Bundesministerinnen, die gemeinsam mit dem Beirat beim UBSKM erstellt wurden, erneuerte der Betroffenenrat seine Forderung, dass die ergänzenden Hilfesysteme für Betroffene in der Familie und in Institutionen erst dann eingestellt werden dürfen, wenn das Opferentschädigungsgesetz (OEG) reformiert wurde. Dies entspricht auch den Intentionen des Runden Tischs „Sexueller Kindesmissbrauch“ vom November 2011.

Link zur Pressemitteilung:

https://beauftragter-missbrauch.de/presse-service/pressemitteilungen/detail/news/betroffenenrat-des-ubskm-fordert-verlaessliche-hilfsstrukturen-fuer-opfer-von-sexualisierter-gewalt/

 

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2 Kommentare zu “Bundesministerinnen Nahles und Schwesig sind gefordert

  1. Löblich vom Beauftragten Johannes-Wilhelm Rörig, die Ministerinnen an ihr Amt und ihren Auftrag zu erinnern. Nur wird es, so wie ich es sehe, das ergänzende Hilfssystem EHS auch bald nicht mehr geben, da die Leistungen des Fonds Sexueller Missbrauch 2016 auslaufen und nach wie vor kein Übergangs oder Ergänzungssytem überhaupt diskutiert wurde.

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