Kinderbilder gehören nicht ins Netz

Bloggerin startet Kampagne #deinkindauchnicht gegen Kinderfotos im Netz

Wie absurd solche Bilder sind, merkt man erst, wenn Erwachsene sie nachstellen. Bloggerin Toyah Diebel will das mit ihrer Aktion zeigen.

https://www.hr-fernsehen.de/sendungen-a-z/maintower/sendungen/ein-schnappschuss-vom-gang-zum-toepfchen-babybrei-im-gesicht,video-87746.html

Kriminologe: Kinderbilder gehören nicht ins Netz

Der Kriminologie Thomas-Gabriel Rüdiger hat sich intensiv mit Kinderbildern im Netz beschäftigt. „Viele glauben nicht, dass es eine sexuell motivierte Szene gibt, die gezielt nach Kinderbildern sucht“, berichtet Rüdiger. Scheinbar harmlose Strandbilder werden in eigenen Netzwerken getauscht.

„Das Internet wurde geschaffen von Erwachsenen für Erwachsene. Und die Belange von Kindern spielen da überhaupt keine Rolle“, kritisiert der Kriminologe. „Wenn man das Netz für Kinder sicher machen will, müssen sich auch Erwachsene einschränken.“

https://www1.wdr.de/radio/wdr2/themen/kinderfotos-netz-toyah-diebel-tipps-instagram-100.html

 

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„ALIKE“

Der Kurzfilm “Alike” handelt von einem Vater und seinem kleinen Sohn und davon, was passiert, wenn Kreativität aus dem Leben verschwindet und alle Farben verblassen, bis alles ganz grau und trostlos ist.

By Daniel Martínez Lara & Rafa Cano Méndez

Die Telefonzelle

TelefonzelleAls wir 1983, genau am 19. Juli, unter furchtbaren Umständen vom Jugendamt in Begleitung eines Polizeiaufgebots aus dem desolaten Umfeld entführt wurden und in ein Kinderheim gesteckt wurden, war trotz der Umstände der Impuls am größten, so schnell wie möglich die nächste Telefonzelle aufzusuchen. Als es mir irgendwann gelang, rief ich meine Großmutter an. Es war total schrecklich, dass ich so desorientiert war. Man hatte mir während der Fahrt die Augen verbunden, damit ich den neuen Aufenthaltsort nicht verrate. Ich konnte der Oma durch den schweren Telefonhörer nur sagen, in welchem Dorf wir untergebracht waren. Es war mir wichtig, dass meine Oma wusste, wo wir sind und ich wusste damals schon, dass sie unseren Aufenthaltsort an die Mutter nicht verraten wird. Das tat sie auch nie. Als die Mutter später die Möglichkeit bekam, ihre Kinder im Heim zu besuchen, habe ich sie dort nie gesehen. Sie wird ihre Gründe dafür gehabt haben.

Ich habe die Mutter nicht ein einziges Mal aus einer Telefonzelle angerufen. Auch nicht, als ich nicht mehr heimlich eine Telefonzelle aufsuchen musste und vom Kinderheim aus telefonieren durfte. Ich war fast 12 Jahre alt, als ich mit meinen zwei jüngeren Brüdern ins Heim gesteckt wurde. Für mich war es damals nicht das erste Mal, aber am 19. Juli 1983 war es für immer. Glück gehabt!?

Obwohl sie so scheiße war, denke ich oft an sie und bin häufig sehr traurig.

[Eina]