Haltung von Neugier und Experimentieren

Gerne möchte ich euch den Blog traumheilung.de empfehlen. Die körperorientierte Psychotherapeutin Dami Charf blogt zum Thema Trauma und Traumatherapie. Ich folge dem Blog mit vielen interessanten und hilfreichen Beiträgen seit längerer Zeit. Heute veröffentlichte sie einen klasse Blogbeitrag zum Thema „Trauma und Neugier“.

Wie dir deine Neugier helfen kann

Eines der ersten Dinge, die Menschen durch Traumatisierungen verlieren ist ihre Freude an Exploration und Ausdehnung. Trauma könnte man sagen, ist das Gegenteil von Neugier und Explorationsverhalten. Wir können jedoch Neugier bewusst einsetzen, um unser Leben und Traumatisierungen besser zu bewältigen.

Link zum Beitrag: http://www.traumaheilung.de/wie-dir-deine-neugier-helfen-kann/

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Blick nach oben!

Wenn Greifvögel schreien,
kreisend im gleitenden Flug,
dann schaue ich fasziniert nach oben.
Frag mich,  wie es da oben wohl ist
und möchte so gerne mit ihnen sein.

Im freien Fall nach unten stürzen,
sich fangen im Fall
und wieder die Höhe erreichen.
Kraft und Körperkontrolle spüren;
ich kann es empfinden
und mit meinem Fühlen vergleichen.

[der nix perfekte reimteufel]

Einfache Ruhe

KlosterkircheViele Menschen haben ihre Lieblingsorte oder einen Ort der Stille. Der eine findet sie in der Natur, der andere an einem großen Platz oder in der Architektur der Stille, einer kleinen Kapelle. Auch Kunstwerke können Orte der Stille sein.

Ich finde die Natur toll. Ich klettere auf einen Hügel und genieße die herrliche und weite Aussicht. Oder ich lasse mich in eine Wiese fallen. Das Gesummse der Insekten stört nicht, es macht die Stille vielmehr hörbar. Auch das Rauschen eines Baches unterbricht die Stille nicht. Das gleichmäßige Rauschen des Wassers ist sogar beruhigend. Ich gehe auch sehr gerne durch Fichtenwälder. Meine Naturfreunde sagen dazu immer „toter Waldacker“. Ich mag es durch Fichtenwälder zu streifen. Jeder Schritt wird durch den weichen Waldboden gedämmt und es ist in diesen Wäldern oft viel stiller. In manchen Nadelwäldern ist es so still, dass ich „Ohrenschmerzen“ bekomme. Die äußere Stille wird viel intensiver wahrgenommen.

Die Natur bewertet nicht. Sie ist einfach da. Die Natur ist ein Ort des Schweigens, die uns verstummen lassen. Wir sind einfach nur da.

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Scherben

Wir müssen hier raus! Das ist die Hölle!
Wir werden es schaffen.
Und was kann uns hindern? Kein Geld, keine Waffen,
wenn wir es woll’n. Wir werden es schaffen.
Wir sind geboren, um frei zu sein.

Keine Macht für Niemand!
Reißen wir die Mauern ein, die uns trennen.
Kommt zusammen, Leute. Lernt euch kennen…

KeineMachtFürNiemand

 

Schönheit ist überall

DistelHummeEs gibt Augenblicke, da möchte man einfach aufgeben, sterben. „Komm, steh auf und geh raus.“ – tönt es vom inneren ‚Quäldich‘. Also gut, ich quäle mich in meine Klamotten und gehe raus. Mit hängendem Kopf schlurfe ich so durch Wald und Wiesen. Plötzlich geschieht etwas. Ein Reh steht auf dem Acker, ein Fuchs liegt nur wenige Meter entfernt vom Wegesrand im hohen Gras und schaut direkt in meine Richtung oder ein Falke beeindruckt mit seiner Flugakrobatik. Ich freue mich immer wieder über diese kostenlosen Geschenke der Natur. Die wunderschöne Natur ist für mich die beste Seelenhygiene.