Aufruf der Aufarbeitungskommission – Sexualisierte Gewalt im Sport

Neben den Kirchen und kirchlichen Einrichtungen gerät nun der Sport in den Fokus der Öffentlichkeit. Die deutsche Aufarbeitungskommission sexuellen Kindesmissbrauchs ruft Betroffene auf, über sexualisierte Gewalt im Sport zu sprechen.

Presseberichte:

https://www.deutschlandfunk.de/sexueller-missbrauch-im-sport-kommission-rechnet-mit.2851.de.html?drn:news_id=1004161

https://www.sueddeutsche.de/panorama/sexuelle-uebergriffe-im-jugendsport-bist-du-alleine-mit-dem-trainer-1.4136979

https://www.deutschlandfunk.de/sportgespraech-zu-sexuellem-missbrauch-du-darfst-nicht.892.de.html?dram:article_id=447764

 

Ich habe viele leidvolle Wege durch dieses opferfeindliche System hinter mir und eigentlich keinen Bock mehr zu reden. Hoffentlich finden in der heutigen Zeit Betroffene ein unterstützendes Umfeld und optimale Beratungsstrukturen vor. Was die Verbände und Vereine betrifft: Für den Kinderschutz muss die Kohle für Präventions- und Schutzkonzepte zur Verfügung gestellt werden. Dass Projekte nicht von jetzt auf gleich realisiert werden können, ist mir klar. Geld ist genug vorhanden. Es muss nur anders verteilt werden. [Dy]

 

Betroffene und Zeitzeugen können sich bei der Aufarbeitungskommission melden:

 

https://www.aufarbeitungskommission.de/sport/

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Kinderbilder gehören nicht ins Netz

Bloggerin startet Kampagne #deinkindauchnicht gegen Kinderfotos im Netz

Wie absurd solche Bilder sind, merkt man erst, wenn Erwachsene sie nachstellen. Bloggerin Toyah Diebel will das mit ihrer Aktion zeigen.

https://www.hr-fernsehen.de/sendungen-a-z/maintower/sendungen/ein-schnappschuss-vom-gang-zum-toepfchen-babybrei-im-gesicht,video-87746.html

Kriminologe: Kinderbilder gehören nicht ins Netz

Der Kriminologie Thomas-Gabriel Rüdiger hat sich intensiv mit Kinderbildern im Netz beschäftigt. „Viele glauben nicht, dass es eine sexuell motivierte Szene gibt, die gezielt nach Kinderbildern sucht“, berichtet Rüdiger. Scheinbar harmlose Strandbilder werden in eigenen Netzwerken getauscht.

„Das Internet wurde geschaffen von Erwachsenen für Erwachsene. Und die Belange von Kindern spielen da überhaupt keine Rolle“, kritisiert der Kriminologe. „Wenn man das Netz für Kinder sicher machen will, müssen sich auch Erwachsene einschränken.“

https://www1.wdr.de/radio/wdr2/themen/kinderfotos-netz-toyah-diebel-tipps-instagram-100.html

 

Lügde: Behörden lassen sich durch alt bekannte Täterstrategien blenden

Mittlerweile sollten Jugendämter und Polizei wissen, wie Täter gezielt Kinder sexuell misshandeln und ausbeuten. Es handelt sich nicht um Einzelfälle! Erst letztes Jahr flog ein Täternetzwerk in Staufen auf. Betroffene und Helfer*innen berichten seit Jahrzehnten und leisten wichtige Aufklärungsarbeit. Es wiederholt sich immer wieder!

Link zum Fall NDR

Link zum Fall Staufen

Giffey zu Missbrauch in katholischer Kirche: „Menschen, die so etwas tun, haben in keinem Amt der Kirche etwas zu suchen.“

Nach Bekanntwerden der Ergebnisse aus der Missbrauchsstudie der katholischen Kirche hat Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) Reformen gefordert.

Link zum Zeit-Online-Artikel: https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-09/sexueller-missbrauch-in-katholischer-kirche-reaktionen

Frau Giffey äußerte sich auf dem Kongress „MitSprache“ zur Untersuchung über jahrzehntelangen sexuellen Missbrauch durch Geistliche in der katholischen Kirche in Deutschland:

Betroffenenkongress „MitSprache“ fand in Berlin statt

Auf der Facebookseite des Betroffenenrats und bei Twitter unter @UBSKM_de gibt es viele interessante Statements, Beiträge und Aktionsbilder vom Kongress „MitSprache“, der am 14. und 15. September 2018 in Berlin stattfand. In den nächsten Tagen/Wochen werden sowohl Podcasts als auch eine Video-Dokumentation und viele Fotos auf der Homepage online gestellt werden, damit alle, die leider nicht dabei sein konnten, wenigstens ein bisschen ‚Dabei Sein‘ nachholen können (Info steht auf der Facebookseite).

Über den Kongress von Betroffenen für Betroffene und Unterstützer*innen findet man im Netz einiges an Berichterstattung. Hier folgen ein paar Links:

Magazin des Betroffenenrats – Betrifft: alle – die Arbeit des Betroffenenrats (Anhang unter der PM PDF als Download )

Missbrauchsopfer berichteten öffentlich der Aufarbeitungskommission

Am 27. Juni 2018 fand in Berlin das 3. Öffentliche Hearing „Kirchen und ihre Verantwortung zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs“ statt. Das Hearing wurde live übertragen und wird demnächst als Video unter http://www.aufarbeitungskommission.de zur Verfügung gestellt.

Artikel in der Zeit Nr. 27/2018, 28. Juni 2018:

Missbrauch in der Kirche: „Man fühlt sich, als ob man unter der Decke begraben liegt, unter die der Missbrauch gekehrt wurde“

DLF berichtet über rituelle und organisierte Gewalt

Der Deutschlandfunk hat zum Thema einen Artikel veröffentlicht

Zwischen Angst und Aufarbeitung

Rituelle und organisierte sexuelle Gewalt gerät immer mehr ins Blickfeld der Politik. Aber der Kampf dagegen ist schwierig: Den Betroffenen wird oft nicht geglaubt und die Ermittlungserfolge der Polizei sind bescheiden.

Von Isabel Fannrich

Den Artikel hat der DLF auch auf seiner Facebook-Seite veröffentlicht. Wer mit dem Thema zu tun hat, wird dort schnell erkennen, aus welchem Lager die Kommentare kommen. Eine der mehrmals auffälligen Kommentatorinnen ist die Psychologin Lydia Benecke (verheiratet mit dem „Herr der Maden“ und Kriminalbiologen Mark Benecke), die unter dem Beitrag gegen namhafte PsychotherapeutInnen, Sozialwissenschaftlerinnen, SozialpädagogInnen und Journalistinnen basht.

Frau Benecke veröffentlichte nach dem DLF-Beitrag auf ihrer Facebookseite einen äußerst fragwürdigen Beitrag. Ich gehe mal davon aus, dass sie keine Approbation hat.

Die Zeitschrift Emma veröffentlichte im November 2017 einen Artikel mit dem Titel

Darum zeigen Frauen so selten an!