Katze zu Besuch

Seit dem letzten Wochenende ist bei uns ein bildhübscher Kater zu Besuch. Er ist total verschmust und holt sich früh morgens und abends seine Streicheleinheiten ab. Das gepflegte und etwas streng nach Kater riechende Tier ist in unserer Nachbarschaft unbekannt. Ich vermute, dass seine Familie im Urlaub ist und er umherstromert und testet, wie es bei anderen so ist. Gestern kauften wir Essen für ihn mit ein. Meine Freundin war der Meinung, alle Katzen mögen Lachs 🙂 .  Ein bisschen verwöhnt scheint er zu sein, aber er nimmt die Lachs-Gemüse-Brekkies an. Die Schale war heute früh leer. Eine Katze als Haustier kommt wegen Allergie für uns nicht in Frage. Wir wollen irgendwann einen Hund mit einziehen lassen. Es tut trotzdem gut, den Kater als Gast bei uns zu haben. Er ist zutraulich und sanft, kommt immer von sich aus an,  springt auf die Bank oder meinem Schoß und lässt sich ausgiebig kraulen. Sein ruhiges Schnurren ist total entspannend – fast schon tiefgreifend 🙂 . Ein tolles Tier ❤

 

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„Jetzt geht die Sonne auf.“

Wenn ein gutgelaunter Mensch den Raum betritt, sagen viele: „Jetzt geht die Sonne auf.“ Sofort wird der Raum heller und wärmer. So gestern in einer vertrauensvollen Umgebung erlebt. Meine leicht gedrückte Stimmung war wie verflogen.

Trotz Regenwetter geht’s heute in den Tierpark.

 

 

Am Wegesrand

Anhalten.
Innehalten.
Wenn möglich
an einem Ort der Ruhe.
Ein wenig abseits.

Trauma-Heilung in der Natur.

Einfache Ruhe

KlosterkircheViele Menschen haben ihre Lieblingsorte oder einen Ort der Stille. Der eine findet sie in der Natur, der andere an einem großen Platz oder in der Architektur der Stille, einer kleinen Kapelle. Auch Kunstwerke können Orte der Stille sein.

Ich finde die Natur toll. Ich klettere auf einen Hügel und genieße die herrliche und weite Aussicht. Oder ich lasse mich in eine Wiese fallen. Das Gesummse der Insekten stört nicht, es macht die Stille vielmehr hörbar. Auch das Rauschen eines Baches unterbricht die Stille nicht. Das gleichmäßige Rauschen des Wassers ist sogar beruhigend. Ich gehe auch sehr gerne durch Fichtenwälder. Meine Naturfreunde sagen dazu immer „toter Waldacker“. Ich mag es durch Fichtenwälder zu streifen. Jeder Schritt wird durch den weichen Waldboden gedämmt und es ist in diesen Wäldern oft viel stiller. In manchen Nadelwäldern ist es so still, dass ich „Ohrenschmerzen“ bekomme. Die äußere Stille wird viel intensiver wahrgenommen.

Die Natur bewertet nicht. Sie ist einfach da. Die Natur ist ein Ort des Schweigens, die uns verstummen lassen. Wir sind einfach nur da.

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